Fünf Millionen Deutsche überziehen Konto für ihren Urlaub

Aktualisiert: 25. Juni 2021 von Günther Ehrich


  • Sieben Prozent finanzieren gesamte Urlaubskosten per Dispo, zehn Prozent teilweise
  • 39 Prozent der Urlauber*innen überziehen das Konto mit mehr als 1.000 Euro
  • Acht Prozent nutzen den Dispo mehr als zwölf Monate oder sind dauerhaft im Minus

Nach den Lockerungen der Corona-Reisebestimmungen ist die Urlaubssehnsucht vieler Deutscher groß. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von CHECK24 werden 45 Prozent der Befragten in diesem Jahr Urlaub machen und dafür Geld ausgeben oder haben dies schon getan.1 Finanzielle Engpässe stellen dabei kein Hindernis dar: 17 Prozent der Urlauber*innen sind bereit, für die Urlaubskosten ihr Konto mit einem Dispositionskredit zu überziehen – das entspricht einem Bevölkerungsanteil von fünf Millionen Deutschen.2 Dabei nutzen zehn Prozent der Verbraucher*innen, die für Urlaub Geld ausgeben, den Überziehungsrahmen für einen Teil der Urlaubskosten. Sieben Prozent finanzieren die kompletten Ausgaben per Dispo. Vier Prozent nutzen für den Urlaub einen Ratenkredit.

„Viele Verbraucher*innen können den ersehnten Urlaub nach dem Abklingen der Corona-Krise nicht allein mit den Ersparnissen bestreiten“, sagt Christian Nau, Geschäftsführer Kredite bei CHECK24. „Den Urlaub per Dispo zu finanzieren hat teure Folgen, denn Überziehungszinsen von über zehn Prozent sind nicht selten. So steigt das Minus auf dem Konto Monat für Monat an.

39 Prozent der Urlauber*innen überziehen das Konto mit mehr als 1.000 Euro

Mehr als ein Drittel der Disponutzer*innen (39 Prozent) benötigt eine vierstellige Summe für die Urlaubsfinanzierung. 17 Prozent über 1.500 Euro. Etwas mehr als die Hälfte der Befragen gab an, mit bis zu 500 Euro (21 Prozent) bzw. 501-1.000 Euro (36 Prozent) ins Minus zu rutschen. Das kostet durchschnittlich 9,61 Prozent Zinsen.3 Für acht Prozent der Befragten sind das längerfristige Kosten, denn sie nutzen den Dispo für mehr als zwölf Monate (4 Prozent) oder sind dauerhaft im Minus (4 Prozent).

Girokonto</div

„Besonders langfristige Disponutzer*innen sollten ihr Konto mit einem Ratenkredit ausgleichen und die teure Dauernutzung beenden“, sagt Christian Nau. „Für solche Kredite fallen online nur etwa die Hälfte an Zinsen an und eine geregelte Rückzahlung in monatlichen Raten bringt Ordnung in die eigenen Finanzen.“

Verbraucher*innen, die im vergangenen Jahr ihr Girokonto mit einem Ratenkredit bei CHECK24 ausgeglichen haben, zahlten dafür einen durchschnittlichen Zinssatz von nur 4,17 Prozent eff. p. a.4 Das sind 57 Prozent weniger als durchschnittlich für den Dispo zu zahlen ist.

Digitaler Kreditabschluss spart den Gang zur Post- oder Bankfiliale

Seit Anfang 2017 ermöglicht CHECK24 die komplett digitale Aufnahme eines Kredits. Die eigenhändige Unterschrift und das postalische Verschicken des Kreditvertrags an die Bank sind damit nicht mehr nötig. Auch die Identitätsprüfung geschieht von zu Hause aus, per digitalem Ident-Verfahren – das ist gerade in Corona-Zeiten nicht nur bequem, sondern auch sicher.

Bei Verbraucherfragen zu Ratenkrediten unterstützen mehr als 300 Kreditexpert*innen persönlich

Bei allen Fragen zu Kosumentenkrediten beraten über 300 CHECK24-Kreditexpert*innen an sieben Tagen die Woche persönlich per Telefon oder E-Mail.

1Quelle: YouGov. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von CHECK24, an der 2.078 Personen zwischen dem 18.6. und 21.6.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
217 Prozent der Befragten, die Geld für ihren Urlaub ausgeben oder ausgegeben haben (45 Prozent) hochgerechnet auf die Bevölkerung über 18 Jahre in Deutschland
3Quelle: https://www.test.de/Girokonten-Dispozinsen-4586765-0/ [abgerufen am 21.6.2021]

4Basis: alle 2020 über CHECK24 abgeschlossenen Ratenkredite mit Verwendungszweck „Ausgleich Dispo“ oder zur freien Verwendung

Quelle: Check24.de


Mit dem Flieger in den Sommerurlaub: Nachfrage und Preise ziehen an


 

Günther Ehrich

Hier schreibt: