Ersparnis durch Stromanbieterwechsel bis 40 Prozent: 100 Städte im Vergleich


  • Singles sparen im Städtevergleich durch Anbieterwechsel Ø 171 Euro im Jahr, Familien 377 Euro
  • Rekordpreis beim Strom: Musterhaushalt (5.000 kWh) zahlt 1.655 Euro p. a. in Grundversorgung
  • 147 Stromversorger erhöhen die Preise – rund 2,1 Millionen Haushalte betroffen

Verbraucher*innen zahlen Rekordpreise für Strom*. Gegen eine zu hohe Stromrechnung hilft ein Anbieterwechsel. Ein Single (1.500 kWh) in Stuttgart kann so seine Stromkosten um bis zu 40 Prozent senken. Das entspricht 250 Euro innerhalb eines Jahres. Im Durchschnitt der 100 größten deutschen Städte zahlen Einpersonenhaushalte beim günstigsten Alternativanbieter jährlich rund 30 Prozent bzw. 171 Euro weniger als in der Grundversorgung*.1

„Der Strompreis hat ein neues Rekordniveau erreicht“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Deswegen sollten Verbraucher*innen aktiv werden und ihren Anbieter wechseln. Im Vergleich zur Grundversorgung lassen sich so bis zu 40 Prozent der Kosten sparen.“

Eine Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.250 kWh reduziert ihre Stromkosten* mit einem Anbieterwechsel durchschnittlich um 27 Prozent. Das entspricht 377 Euro jährlich. Am meisten spart ein Vierpersonenhaushalt in Fürth. Dort sind bis zu 36 Prozent bzw. 529 Euro Ersparnis innerhalb eines Jahres möglich.

 147 Stromgrundversorger erhöhen die Preise – rund 2,1 Millionen Haushalte betroffen

Rekordpreis beim Strom: Musterhaushalt (5.000 kWh) zahlt 1.655 Euro p. a. in Grundversorgung

Im Bundesdurchschnitt werden für 5.000 kWh Strom 1.655 Euro fällig.2 Ein neues Allzeithoch. Pro Kilowattstunde entspricht das im Schnitt 33,1 Cent. Im Schnitt der zehn günstigsten alternativen Stromanbieter werden für 5.000 kWh Strom lediglich 1.347 Euro fällig. Eine Ersparnis von 19 Prozent.

147 Stromgrundversorger erhöhen die Preise – rund 2,1 Millionen Haushalte betroffen

147 Stromgrundversorger haben seit Jahresbeginn die Preise erhöht oder Preiserhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 2,7 Prozent und betreffen rund 2,1 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 43 Euro pro Jahr.3

Wegfall der EEG-Umlage würde Verbraucher*innen um 9,7 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte angekündigt, seine Zielsetzung sei eine schrittweise Absenkung der EEG-Umlage in den kommenden fünf Jahren und schließlich deren Abschaffung. Der Wegfall der EEG-Umlage würde eine Familie jährlich um 329 Euro entlasten, einen Single um 116 Euro.

„Durch die Abschaffung der EEG-Umlage könnte die Bundesregierung deutsche Haushalte um rund 9,7 Milliarden Euro entlasten“, sagt Lasse Schmid. „Soll die Energiewende gelingen, muss Strom nicht nur sauberer werden, sondern auch bezahlbar bleiben.“

1Tabellen unter: https://www.check24.de/files/p/2021/c/3/2/16243-2021-02-23_check24_tabellen_strom-100-staedte.pdf
2Strompreisverlauf unter: https://www.check24.de/files/p/2021/4/d/5/16234-2021-02-15_preisverlauf-strom.pdf
3Alle Preisanpassungen unter: https://www.check24.de/files/p/2021/c/e/1/16242-2021_02_22_check24_tabelle_preis‌anpassungen-strom.pdf