Strompreiserhöhung – Stromanbieter vergleichen

Strompreiserhöhung

Erhöhung der Strompreise – Das können Sie tun

Strompreiserhöhung

Viele Stromanbieter erhöhen zum Jahresende regelmäßig ihre Strompreise. Stromkunden müssen eine Stromreiserhöhung aber nicht einfach so hinnehmen. Verbraucher können Ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen und zu einem günstigeren Stromversorger wechseln. Es lohnt sich immer, mehrere Stromanbieter und Stromprodukte miteinander zu vergleichen, um den passenden Stromtarif zu finden.

So wechseln Sie den Anbieter:

  • Stromvergleich im Internet durchführen
  • Postleitzahl und Strom-Jahresverbrauch angeben
  • Liste der günstigsten Stromanbieter auswerten
  • Vertragskonditionen und Preisinformationen vergleichen
  • Kundennummer und Zählernummer des aktuellen Anbieters bereithalten
  • Der neue Anbieter kündigt beim alten Versorger
  • Bestätigung des neuen Stromlieferanten abwarten

Bei einem Anbieterwechsel besteht keine Gefahr für eine Versorgungslücke. Die Strombelieferung ist immer gewährleistet.

Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhungen

Wenn der aktuelle Stromlieferant eine Strompreiserhöhung ankündigt, haben Kunden immer das Recht, ihren Belieferungsvertrag zu kündigen. Hier greift dann das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

Verbraucher haben in diesen Fällen eine sehr kurze Kündigungsfrist, die bei der Grundversorgung in der Regel bei nur zwei Wochen liegt. Obwohl sich bei einem Versorgerwechsel normalerweise der neue Stromanbieter darum kümmert, den alten Vertrag zu kündigen, ist es gerade bei der Nutzung der Sonderkündigungsfrist zu empfehlen, die Kündigung selbst einzuleiten. Das gilt besonders dann, wenn der alte Stromtarif um mehrere Monate verlängert würde, wenn die Frist einer Sonderkündigung nicht fristgerecht eingehalten wird. Die Kündigung immer per Einschreiben zustellen lassen!

Preisgarantie schützt vor Strompreiserhöhung

Nach dem erfolgreichen Stromanbieterwechsel kann es durchaus vorkommen, dass auch der neue Lieferant nach geraumer Zeit ebenfalls wieder die Preise erhöht. Wieder lohnt es sich, erneut einen Stromvergleich durchzuführen und zu einem Anbieter mit günstigeren Strompreisen zu wechseln.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich sofort für einen Energieanbieter mit einer Preisgarantie entscheiden. Hier wird für einen gewissen Zeitraum garantiert, dass die Strompreise nicht erhöht werden dürfen. Allerdings gelten diese Preisgarantien nur für Nettopreise, sodass eine Steuererhöhung trotzdem zu höheren Strompreisen führen könnte. In diesem Fall hätte man dann wieder ein Sonderkündigungsrecht.

Über die Hälfte des Strompreises besteht aus staatliche Abgaben und Steuern. Das sind im Einzelnen:

  • EEG-Umlage
  • Stromsteuer
  • Umsatzsteuer
  • Konzessionsabgabe

Energieversorger sind absolut machtlos, wenn der Staat in diesem Bereich Erhöhungen vornimmt.

Stromverbrauch und steigende Strompreise

Endverbraucher können die Stromkosten trotz Strompreiserhöhung wirksam senken, indem Sie auf Ihren Verbrauch achten. In jedem Privathaushalt in Deutschland gibt es eine Vielzahl von Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch. Ältere elektrische Stromgeräte sind regelrechte “Stromfresser” und sollten zeitnah gegen modernere Geräte ausgetauscht werden.

Auf Effizienzklassen achten

Mesitens lohnt es sich, neue Geräte anzuschaffen. Zu empfehlen sind die Effizienzklassen A++ und A+++. Fernseher, DVD-Player und Co. verbrauchen selbst im Standby-Betrieb einiges an Strom. Abhilfe schafft hierbei der Einsatz von abschaltbaren Steckdosenleisten. Sie trennen auf Knopfdruck gleich alle angeschlossenen Geräte von der Stromversorgung und senken so die Stromkosten.


Kurz und knapp:


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