Stromkosten übersteigen Hartz-IV-Regelsatz für Energie

Stromkosten

  • Hartz-IV-Empfänger in Schleswig-Holstein am stärksten betroffen
  • Bezieher in Bremen sind am wenigsten betroffen
  • Differenz zwischen Stromkosten und Hartz-IV Regelsatz im Osten 15 Prozent höher als im Westen
Stromkosten

Der aktuelle Hartz-IV-Regelsatz für Energie ist zu niedrig, um die Stromkosten für Privathaushalte in Deutschland zu decken. Obwohl die Bezüge ab 2019 erhöht werden, zahlen Empfänger von Hartz IV im Durchschnitt 129 Euro im Jahr mehr für Strom, als der Regelsatz dafür vorsieht.

Die Regelleistung für volljährige Alleinstehende beträgt ab 2019 jährlich 5.088 Euro.

  • Der Hartz-IV-Regelsatz für Wohnen (ohne Miete), Energie und Instanthaltung beträgt 8,36 Prozent (425 Euro p. a.).
  • Bei dezentraler Warmwassererzeugung liegt der Mehrbedarf bei 2,3 Prozent (117 Euro p. a.).

Ein Singlehaushalt bezahlt für seinen Strom durchschnittlich 671 Euro im Jahr. Das ALG II sieht jedoch für die Kosten für Wohnen, Energie und Instandhaltung maximal einen Betrag von 542 Euro vor.

 

Empfänger Hartz-IV-Bezügen in Schleswig-Holstein sind am stärksten von der Differenz zwischen tatsächlichen Stromkosten und Hartz-IV-Regelsatz betroffen. Sie müssen im Durchschnitt 168 Euro jährlich draufzahlen!

In Bremen sind die zusätzlichen Belastungen am niedrigsten. Hier beträgt die zu deckende Kostenlücke nur 46 Euro im Jahr.

Insgesamt ist die Differenz in den ostdeutschen Bundesländern mit 145 Euro pro Jahr um 15 Prozent größer als in den westdeutschen Bundesländern (126 Euro).

Quelle: Check24.de



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