Stromanbieterwechsel: Thüringer sparen 317 Euro im Jahr


Familien aus Thüringen sparen am meisten, wenn sie aus der Stromgrundversorgung zu einem der günstigsten Alternativversorger wechseln.

Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh Strom spart dort innerhalb eines Jahres im Schnitt 317 Euro.

Auch in Rheinland-Pfalz (Ø 316 Euro), Berlin (Ø 309 Euro) und Hessen (Ø 306 Euro) ist das Sparpotenzial vergleichsweise hoch.

sparptenzial durch stromanbieterwechsel

In allen Bundesländern liegt die mögliche Ersparnis durch einen Anbieterwechsel bei über 200 Euro für ein Jahr.

Einzige Ausnahme: Bremen. Und auch die Hanseaten zahlen durchschnittlich immerhin 183 Euro weniger, wenn sie ihren Strom von einem der zehn günstigsten Alternativversorger statt aus der Grund­ver­sorgung beziehen.

„Am einfachsten senken Verbraucher hohe Stromkosten durch den Wechsel zu einem günstigen Alternativanbieter“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24.

Stromtarife von Alternativanbietern aktuell 16 Prozent günstiger als Grundversorgung

Die Strompreise für Endkunden sind in den vergangenen Monaten von einem Höhepunkt zum nächsten geklettert.

Diesem Trend konnten sich auch die Alternativanbieter nicht gänzlich entziehen, allerdings auf einem wesentlich niedrigeren Preisniveau.

Aktuell kosten 5.000 kWh Strom bei den günstigsten Alternativanbietern durchschnittlich 1.375 Euro.

Das sind 16 Prozent weniger als in der Grundversorgung (Ø 1.644 Euro).*

„Verbraucher zahlen in der Grundversorgung weiter Rekordstrompreise und das obwohl die Börsenstrompreise historisch niedrig sind“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Um die eigenen Stromkosten zu senken, sollten sie unbedingt selbst aktiv werden und ihren Anbieter wechseln.“

strompreisentwicklung

*Der CHECK24-Strompreisindex berücksichtigt pro Netzgebiet den Preis des Grundversorgungstarifs, den jeweils günstigsten Tarif des Grundversorgers sowie den je günstigsten Tarif der zehn preiswertesten Alternativanbieter. Die Preisberechnung basiert auf dem durchschnittlichen Jahresverbrauch eines Musterhaushalts (5.000 kWh) und erfolgt einmal im Monat. Die Gewichtung wird jährlich anhand des Monitoringberichts der Bundesnetzagentur angepasst.

Quelle: Check24.de


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