Klimapaket: Das kommt auf Privathaushalte zu

CHECK24 hat berechnet, welche Kosten auf Verbraucher durch die geplante CO2-Bepreisung ab 2021 zukommen könnten und wie stark sie durch die im Gegenzug geplante Senkung der EEG-Umlage entlastet würden.

Mehrkosten durch CO2-Preis für Gas und Heizöl:

– 2021: Ein Musterhaushalt mit 20.000 kWh Energieverbrauch wird durch einen CO2-Preis von 25 Euro je Tonne um 119 Euro (Gas) bzw. 158 Euro (Heizöl) zusätzlich pro Jahr belastet.

– 2025: Bei dem geplanten CO2-Preis von 55 Euro pro Tonne steigen die Mehrkosten je Haushalt auf 262 Euro (Gas) bzw. 347 Euro (Heizöl) pro Jahr.

– „Weil für Heizöl höhere Emissionen veranschlagt werden als für Gas, kommen auf Verbraucher mit Ölheizung höhere zusätzliche Kosten zu“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Bei 20.000 kWh Verbrauch müssen Haushalte mit Gasheizung knapp 120 Euro Mehrkosten pro Jahr einplanen, Ölkunden werden mit fast 160 Euro zusätzlich belastet.“

Entlastung bei Strom durch Senkung der EEG-Umlage:

– Die Einnahmen aus der höheren CO2-Bepreisung sollen zur Senkung der EEG-Umlage verwendet werden. 2021 soll sie laut Klimapaket der Bundesregierung um 5,4 Mrd. Euro sinken.

– Umgerechnet auf den Preis pro kWh Strom entspricht das einer Senkung der EEG-Umlage für Privathaushalte von 6,756 Cent (2020) auf 5,27 Cent. Bei 4.250 kWh Stromverbrauch pro Jahr sind das etwa 63 Euro weniger.

„Ein Durchschnittshaushalt würde durch die geplante Senkung der EEG-Umlage um rund 63 Euro im Jahr entlastet“, sagt Lasse Schmid. „Für alle Privathaushalte in Deutschland summiert sich die Entlastung auf rund 1,9 Mrd. Euro.“

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Quelle: Check24.de


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