Heizkosten sparen: Mit Heizmythen aufräumen

Heizkosten sparen

In der warmen Jahreszeit überlegen, wie man später Heizkosten sparen kann

Heizkosten sparen: In der wärmeren Jahreszeit können Verbraucher ganz entspannt überlegen, wo sich in Herbst und Winter Heizkosten einsparen lassen. Foto: djd/Primagas/Getty Images/Andrey Popov
In der wärmeren Jahreszeit können Verbraucher ganz entspannt überlegen, wo sich in Herbst und Winter Heizkosten einsparen lassen.
Foto: djd/Primagas/Getty Images/Andrey Popov

(djd). In den wärmeren Monaten des Jahres können Verbraucher ganz entspannt
überlegen, wo sich in Herbst und Winter Heizkosten einsparen lassen. Einige Fehler haben sich dabei zu echten Heizmythen entwickelt. Wer mit ihnen aufräumt, kann seinen Heizenergieverbrauch um bis zu zehn Prozent senken.

Mythos 1: “Wenn ich die Heizung voll aufdrehe, wird es schneller warm”

Dieser Mythos basiert auf dem Irrglauben, ein Heizkörper funktioniere wie ein Wasserhahn: Je stärker man aufdreht, desto zügiger ist die Wanne voll. “Tatsächlich arbeiten Heizungen auf Stufe fünf nur unwesentlich schneller als auf Stufe eins. So zu heizen, ist jedoch wesentlich teurer”, erklärt Thomas Landmann vom Flüssiggasversorger Primagas. Heizkosten sparen: Jede Heizstufe steht für eine Raumtemperatur, die erzielt werden soll. Angefangen bei etwa 16 Grad auf Stufe eins und dann in Zweier-Schritten hoch bis 24 Grad. “Ist die Wunschtemperatur erreicht, drosselt das Thermostat die Wasserzufuhr und hält den Wert konstant”, so Landmann.

Mythos 2: “Verlasse ich das Haus, stelle ich die Heizung ab, das spart Heizkosten”

Die Thermostate komplett auszudrehen, bedeutet, sie auf Frostschutz zu stellen. Der aber markiert eine Temperatur, die in Wohnräumen stets überboten werden sollte. Bei unter 17 Grad kühlt sonst erst der Raum aus und dann dessen Wände. “Das wieder zu erwärmen, ist mittelfristig teurer, als durchgehend auf kleiner Stufe zu heizen”, erläutert Landmann. Das gelte im Übrigen für den schlecht isolierten Wohnraum wie für den hervorragend gedämmten Neubau mit Fußbodenheizung. Allein: “Wer gut gedämmt hat, kann eventuell auch mal ein bis zwei Stunden komplett herunterdrehen. Bei schlechter Dämmung ist selbst für den Stadtbummel davon abzusehen”, so der Energieexperte.

Mythos 3: “Die meiste Energie kann ich beim Strom einsparen”

Drei Viertel der Energiekosten eines Haushalts fallen für Heizung und Warmwasser an. “Einsparen kann der Verbraucher also vor allem bei der Heizenergie”, erklärt Thomas Landmann. Hausbesitzer sollten in einem ersten Schritt erwägen, ihre Heizanlage auf den neuesten Stand zu bringen. “Der Kostentreiber schlechthin sind alte Ölheizungen”, wie Landmann sagt. Den Umstieg etwa auf eine gasbetriebene Brennwerttherme könnten auch Verbraucher vornehmen, deren Haushalt nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sei. Für sie bietet Flüssiggas eine Alternative zum Heizöl: “Mit einer modernen Flüssiggas-Brennwerttherme lassen sich – verglichen mit einer alten Ölheizung – Heizkosten im Umfang von bis zu 30 Prozent einsparen.” Zudem profitiere die Umwelt, so Landmann. “Eine neue Anlage produziert 15 Prozent weniger CO2 als eine veraltete Ölanlage.”

Der Weg zur maximalen Fördersumme

(djd). Bund, Länder und Kommunen greifen Modernisierungswilligen mit hohen Zuschüssen unter die Arme. Den Weg zur maximalen Fördersumme weist Primagas-Kunden der kostenlose Förderservice des Flüssiggasversorgers. Dafür nimmt zunächst ein Kundenberater die erforderlichen Daten für den Fördermittelantrag auf und übermittelt sie zusammen mit dem Angebot des Heizungsbauers und allen weiteren Dokumenten an den Fördermittelspezialisten Febis. Der wählt im Auftrag von Primagas die passenden Zuschussprogramme aus und bereitet die entsprechenden Anträge vor. Mehr Informationen gibt es unter www.primagas.de/bestfoerderung.



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